Reus-Einsatz in Gladbach fraglich

Dortmund – Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel bangt vor dem Fußball-Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach um den Einsatz von Nationalspieler Marco Reus.

«Bei Marco wird es sehr eng», sagte Tuchel. «Den haben wir in Monaco über 90 Minuten auf dem Feld gelassen. Da ist leider erhöhte Vorsicht geboten. Das wird sehr eng, dass er beginnen oder überhaupt spielen kann», meinte Tuchel zwei Tage nach dem Champions-League-Aus des BVB beim AS Monaco.

Die Partie in Gladbach am Samstag wollte Tuchel nicht als Schlüsselspiel im Rennen um die direkte Qualifikation für die Champions League bezeichnen: «Ich weiß nicht, ob es das Schlüsselspiel ist. In der jetzigen Konstellation sind alle Spiele wichtig. Ein Erfolgserlebnis würde uns noch mal einen Schub geben.» Dortmund liegt derzeit auf Rang vier.

Das Spiel könne «nicht losgelöst betrachtet werden von den Dingen, die passiert sind», sagte Tuchel mit Bezug auf den Sprengstoffanschlag auf den BVB-Mannschaftsbus am 11. April.

Die Polizei hatte am Freitag einen Verdächtigen festgenommen. Als Hintergrund für die Tat gibt die Bundesanwaltschaft nach dem Stand der Ermittlungen Aktienspekulation an und nicht Terrorismus. Der 28-jährige Verdächtige hatte spekuliert, dass der Anschlag ein Kursverlust der Borussia-Dortmund-Aktie zur Folge gehabt hätte. Darauf hatte er durch den Kauf von Optionsscheinen gesetzt. Ein hoher finanzieller Gewinn war das Ziel.

Fotocredits: Bernd Thissen
(dpa)

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