Rosen zu Flick-Affäre bei Hoffenheim: «Ich war nicht dabei»

Sinsheim – Das Thema Hansi Flick sorgt im Umfeld von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim weiter für Gesprächsstoff.

Mäzen Dietmar Hopp äußerte sich am Samstag nach dem 4:2-Sieg der Kraichgauer gegen den FSV Mainz 05 nicht über die Zukunft des Geschäftsführers. Alexander Rosen, Direktor Profifußball, erklärte: «Es ist absoluter Unfug, dass es im Hintergrund einen Machtkampf, einen Streit, eine Auseinandersetzung oder was auch immer über Struktur- und Personaländerungspläne oder so was gab.»

Richtig sei, dass es ein Treffen des Gesellschafters mit dem Geschäftsführer gegeben habe. «Was da besprochen wurde, kann ich Ihnen nicht sagen, weil ich nicht dabei war.» Auf die Frage, ob Flick nach seinem derzeitigen Urlaub zurückkehren werde, sagte Rosen: «Ich kann von nichts anderem ausgehen. Wenn es etwas gibt, was die beiden Herrschaften bei diesem Termin diskutiert haben, dann müssten Sie jeweils einen der beiden fragen und nicht mich.»

Trotz mehrerer Dementi steht der langjährige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw bei den Hoffenheimern nach Medienberichten vor der Auflösung seines Fünf-Jahres-Vertrags. Flick war erst im vergangenen Sommer von Hopp verpflichtet worden. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen Flick auf der einen sowie Rosen, Geschäftsführer Peter Görlich und Mediendirektor Christian Frommert auf der anderen Seite soll nicht mehr funktionieren. Hopp wird vorgehalten, dass es nie eine genaue Stellenbeschreibung für Flick gab und damit Interessenskonflikte programmiert waren.

Fotocredits: Uwe Anspach
(dpa)

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