Schalke-Coach Weinzierl: Embolo muss Sané nicht sofort ersetzen

Gelsenkirchen – Der Schweizer Stürmer Breel Embolo muss Nationalspieler Leroy Sané beim FC Schalke 04 nicht sofort ersetzen. «Es geht zunächst einmal darum, ihn taktisch zu integrieren. Es wird sicher noch Zeit brauchen», sagte Trainer Markus Weinzierl der «Welt am Sonntag».

Der 20 Jahre alte Sané war vergangene Woche für rund 50 Millionen Euro zum englischen Spitzenclub Manchester City gewechselt. Zuvor hatte Schalke für 22,5 Millionen Euro den 19-jährigen Embolo vom FC Basel verpflichtet.

«Breel ist ein physisch sehr starker Spieler, der mit seiner Schnelligkeit und seiner Athletik jeder Verteidigung Probleme bereiten kann», sagte Weinzierl. Er hätte zwar gerne auch mit Sané weitergearbeitet. Doch bei dem Wechsel sei vor allem der Wunsch des Spielers entscheidend gewesen. «Er hat sich entschlossen, zu Manchester City zu gehen.»

Der Coach sagte, Schalke werde weiterhin talentierte Spieler wie Sané verlieren. «Aber das Ziel darf nicht nur sein, teuer zu verkaufen, sondern auch erfolgreich zu sein», betonte Weinzierl. Ein konkretes Ziel gab er aber vor seiner ersten Saison bei den Königsblauen nicht aus. Die Mannschaft solle das «Maximale» erreichen.

Fotocredits: Ina Fassbender
(dpa)

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