Schalkes Heidel kehrt nach Mainz zurück

Mainz – Der FSV Mainz 05 will Schalke-Sportvorstand Christian Heidel bei dessen erstmaliger Rückkehr zu seinem Herzensverein keine Gastgeschenke machen.

«Da kommt zwar Emotionalität auf. Aber davon dürfen wir uns nicht einlullen lassen», sagte FSV-Trainer Martin Schmidt vor dem Bundesligaduell an diesem Sonntag (15.30 Uhr).

25 Jahre lang lenkte Heidel die Mainzer Geschicke und stellte 2015 auch Schmidt als Trainer der 05er ein. Im vergangenen Sommer wechselte Heidel dann nach Schalke. Schmidt erwartet daher ein «seltsames Spiel».

Doch für Sentimentalitäten ist in den 90 Minuten kein Platz – denn die Tabellennachbarn benötigen jeden Punkt. Mainz (29) muss ebenso nach unten schauen wie Schalke (30). Weshalb sich Heidel natürlich einen Sieg für Königsblau wünscht. «Ich freue mich darauf, unglaublich viele Freunde wieder zu treffen – auch wenn ich unbedingt gewinnen will», sagte er vor der Rückkehr in seine Geburtsstadt.

Die Gäste kommen mit Rückenwind, den ihnen der Einzug ins Viertelfinale der Europa League durch das 2:2 bei Borussia Mönchengladbach verliehen hat. «Zeit zum Feiern hatten wir nicht», sagte Trainer Markus Weinzierl. «Aber das positive Erlebnis in Mönchengladbach verleiht uns sicherlich noch einmal zusätzlichen Schwung. Den müssen wir mitnehmen. Ich glaube, dass die Euphorie noch einmal neue Kräfte freisetzt.»

Weinzierl hat sein derzeit stärkstes Team zur Verfügung. Bei den Mainzern fehlt der gelb-gesperrte Stefan Bell, für den Niko Bungert wohl in die Innenverteidigung rückt. Der FSV-Kapitän sieht der Partie zuversichtlich entgegen: «Wichtig ist, dass wir die entscheidenden Spiele gewinnen. Das haben wir in der Vergangenheit immer gut hinbekommen.»

Fotocredits: Ina Fassbender
(dpa)

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