Steinmeier beim Olympia-Training des Eishockey-Teams

Gangneung – Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei ihrem zweiten Training für das Olympia-Turnier überraschend Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bekommen.

Das Staatsoberhaupt schaute in der Trainingshalle des Gangneung Hockey Centres vorbei, wo die DEB-Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm ab 10.00 Uhr Ortszeit auf dem Eis war. Steinmeier sprach mit Kapitän Marcel Goc, dessen Stellvertreter Christian Ehrhoff und bekam ein deutsches Auswahltrikot überreicht. Zudem gab es ein gemeinsames Foto mit der Mannschaft.

Sturms Team trifft nach acht Jahren Olympia-Abwesenheit am Donnerstag im ersten Vorrundenspiel auf Finnland, weitere Gegner sind zunächst Schweden und Norwegen.

Der Bundespräsident will noch mit IOC-Präsident Thomas Bach zusammentreffen und das Deutsche Haus in Pyeongchang sowie den Damen-Sprint im Biathlon besuchen, bei dem Laura Dahlmeier zu den Medaillen-Anwärterinnen zählt. Am Freitagabend gehörte Steinmeier zu den Gästen der Eröffnungsfeier der ersten Olympischen Winterspiele in Südkorea.

Nach dem Eishockey-Team haben sich auch die deutschen Eiskunstläufer über eine fast einstündige Stippvisite von Steinmeier gefreut. Das Staatsoberhaupt und seine Frau Elke Büdenbender kamen nach dem Besuch beim Eishockey zum Training der Paarläufer in die Eisarena im südkoreanischen Küstenort Gangneung.

Steinmeier unterhielt sich angeregt mit den Medaillenkandidaten Aljona Savchenko und Bruno Massot, die nach dem Teamwettbewerb am Vortag eine Ruhepause einlegten. Ein gemeinsames Erinnerungsfoto wurde in der Mannschaftsbox der Deutschen gemacht. Steinmeier posierte danach geduldig für Dutzende Selfies mit Sportlern und Funktionären.

«Das war cool. Das ist der erste Präsident, den ich getroffen habe», sagte der gebürtige Franzose Massot, der vor Olympia die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat. «Er hat uns viel Glück gewünscht», ergänzte Massot, der mit Savchenko am kommenden Mittwoch gefordert ist. «Ich glaube, es war vor allem seine Frau, die hierherkommen wollte, weil sie Eiskunstlauf sehr gern mag», meinte der 29 Jahre alte WM-Zweite.

«Es war interessant, die beiden sind total bodenständig. Ich hatte den Eindruck, dass sie total begeistert sind vom Eiskunstlauf», sagte Nicole Schott, die sich freute, dass das Ehepaar länger blieb als geplant. Steinmeier ließ sich an der Bande ausführlich die Regeln der Sportart erklären. Sportsoldat Paul Fentz war besonders stolz: «Sie haben gesagt, sie wollen versuchen, unsere Wettbewerbe im Fernsehen zu gucken.»

Fotocredits: Peter Kneffel
(dpa)

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