Tipp für Süles Zukunft in München: weniger Hamburger

München – Nationalspieler Niklas Süle muss nach seinem Wechsel von 1899 Hoffenheim zum FC Bayern im Sommer noch mehr auf seine Essgewohnheiten achten. Diesen freundschaftlichen Tipp gab ihm sein Trainer Julian Nagelsmann am Montag schon mal mit auf den Weg nach München.

«Er isst wie jeder andere in seinem Alter auch mal gerne einen Burger», erklärte Nagelsmann und meinte grinsend: «Da muss er sich in Zukunft vielleicht mit einem halben begnügen. Die andere Hälfte kann er mir ja geben.»

Süle hatte als 21-Jähriger am 31. März bereits sein 100. Bundesliga-Spiel absolviert und beim 3:1-Sieg bei Hertha ein tolles Tor erzielt. «Er ist noch genauso wie als Jugendspieler. Er ist sehr jung geblieben im Kopf und hat immer noch ein paar Flausen drin», sagte Nagelsmann.

Dennoch traut er Süle einen Stammplatz beim FC Bayern zu. «Ich glaube, dass es für seine Entwicklung sehr gut sein wird», sagte Nagelsmann vor dem Spitzenspiel der Hoffenheimer am Dienstag gegen den Bundesliga-Tabellenführer. Er müsse einfach daran arbeiten, an Weltklasse-Spielern wie Jérôme Boateng und Mats Humels vorbeizukommen – «er hat das Potenzial dazu.»

Süle wechselt nach dieser Spielzeit für eine geschätzte Ablöse von etwa 20 Millionen Euro ebenso nach München wie sein Hoffenheimer Kollege Sebastian Rudy, der allerdings ablösefrei ist. Nagelsmann hat darüber bislang nicht groß geklagt. «Ein Bauer muss sich auch ab und zu von seinen Kühen und Schweinen trennen. Das gehört dazu.»

Fotocredits: Soeren Stache
(dpa)

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