Triggertherapie als Gesundheitstrend 2010

Triggerpunkte, das sind Verhärtungen, entzündliche Stellen und Knötchen am Muskel- oder Bewegungsapparat, die nicht nur lokale Scherzen auslösen, sondern auch übertragend wirken. Die Triggerpunkttherapie nimmt sich dieser Beschwerden an und verspricht bis zu 80% Erfolge.

Triggerstoßwellentherapie gegen Schmerzen und Verspannungen

Die Triggertherapie ist noch ein recht junges Verfahren zur Schmerzbehandlung. Ähnlich wie bei der Akupunktur werden gezielt bestimmte Punkte am Körper stimuliert, trotzdem kann man die Therapieansätze nicht vergleichen. Während bei der Akupunktur bestimmte Energiekanäle (Meridiane) angeregt werden, werden die für wiederkehrende Schmerzen verantwortlichen Verhärtungen im Bereich der Muskeln und Gelenke bei der Triggertherapie gezielt behandelt, so dass sich der Knoten löst.

Da viele Triggerpunkte im Bereich der Schultern und im Nacken für übertragenden Schmerz, z.B. in Höhe der Schläfen, verantwortlich sein können, eignet sie sich auch bei der Behandlung von Migräne.

Triggerpunkte entstehen, wenn bei Unfällen oder einseitiger Beanspruchung (Tennisarm etc.), aber auch durch starkes Übergewicht der Muskel grob verformt wird. Durch die Triggerstoßwellentherapie wird durch hochenergetische Schalldruckwellen die schmerzverursachende Region stimuliert: Muskeln, Sehnen und Gelenke werden dadurch besser durchblutet, Gewebshormone freigesetzt. Die Knoten lösen sich.


Triggertherapie zur Prophylaxe

Die Triggerstoßwellentherapie eignet sich besonders zur Behandlung von chronischen Schmerzen und lang anhaltenden Problemen im Muskelbereich. Damit es gar nicht so weit kommt, kann man verschiedene Triggertherapie Methoden auch zur Prophylaxe und in das eigene Wellness-Programm einbauen.

Machen wir uns nichts vor, die meisten von uns verbringen den Tag in einer stark verkürzten Haltung am Schreibtisch. Die Durchblutung ist eingeschränkt, Muskeln bilden sich durch Bewegungsmangel zurück, Wirbelsäule und Bandscheiben werden durch falsche Körperhaltungen unnatürlich belastet.

Um der Entstehung von Triggerpunkten vorzubeugen, hilft eine Mischung aus Stretch-Übungen, die Wechselwirkung von Kälte und Wärme und der Einsatz von Akupunkturnadeln. Informieren sie sich am besten bei ihrem Physiotherapeuten über die Möglichkeiten zur Vorbeugung.

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