Tschechien müht sich gegen Südkoreas Eishockey-Team

Pyeongchang – Titelverteidiger Kanada ist mit einem souveränen 5:1 (2:0, 2:0, 1:1) gegen die Schweiz in das Eishockey-Turnier bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gestartet.

Im Gegensatz zu einigen anderen Favoriten hatte der Olympiasieger der vergangenen beiden Winterspiele keine Mühe im ersten Vorrundenspiel.

Anders als während der vergangenen fünf Winterspiele sind in Südkorea in diesem Jahr keine NHL-Spieler dabei, da die weltbeste Liga aus Nordamerika ihre Saison nicht für Olympia unterbrechen wollte. Experten rechnen daher mit einem ausgeglicheneren Turnier, da die Top-Nationen deutlich mehr Stars ersetzen müssen als die Außenseiter.

Das bekam auch Tschechien, Olympiasieger von 1998, zu spüren. Gegen das Heimteam Südkorea tat sich der zwölfmalige Weltmeister beim 2:1 (2:1, 0:0, 0:0) erstaunlich schwer. Im Gegensatz zum Frauenteam, das bei Olympia per Sondergenehmigung aus süd- und nordkoreanischen Spielerinnen besteht, ist Südkorea im Männer-Eishockey allerdings auch konkurrenzfähiger.

In diesem Jahr stieg das Team auch dank einiger Kanadier in die A-Gruppe der Weltmeisterschaft auf. Im Olympiakader stehen sieben eingebürgerte Kanadier. Trainiert wird das Team vom früheren NHL-Spieler und Stanley-Cup-Sieger Jim Paek, einem in Südkorea geborenen Kanadier. Südkoreas Männern half am Donnerstag auch die Unterstützung von rund 200 Cheerleadern aus Nordkorea nichts. Die Gruppe hatte bereits bei den Begegnungen des geeinten koranischen Frauenteams für Aufsehen gesorgt.

Am ersten Tag des Männerturnier hatten die USA gegen Slowenien und Gold-Favorit Olympische Athleten für Russland gegen die Slowakei am Mittwoch völlig überraschend verloren.

Fotocredits: Frank Franklin Ii
(dpa)

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