Unternehmenssteuer – Was ist das eigentlich?

Klar, den Begriff Unternehmenssteuer kennt jeder, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. Was jedoch verbirgt sich genau und auf den Punkt gebracht hinter dieser Steuer? In einem Satz gesagt: Die Unternehmenssteuer bezieht sich auf alle Steuern, die ein Unternehmen an den Staat zahlen muss.

Drei Steuertypen in Deutschland

In Deutschland unterscheidet die Unternehmensbesteuerung zwischen drei Steuertypen: Besteuerung des Ertrags, Besteuerung des Verbrauchs und Besteuerung der Substanz. Bei der Ertragsbesteuerung wird zwischen Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer unterschieden: Einzelunternehmen und Personengesellschaften zahlen eine Einkommensteuer auf ihre erwirtschafteten Gewinne. Kapitalgesellschaften hingegen müssen eine Körperschaftsteuer abtreten. Erzielt ein Unternehmen seine Gewinne aus einer gewerblichen Tätigkeit, muss es die sogenannte Gewerbesteuer zahlen.
Die Verbrauchsbesteuerung setzt sich aus der Umsatz- sowie der Grunderwerbsteuer zusammen. Erstere wird zwar bei dem jeweiligen Unternehmen erhoben, jedoch durch den Endverbraucher getragen. Die Grunderwerbsteuer wird, wie der Name bereits sagt, beim Kauf eines Grundstückes erhoben.

Substanzbesteuerung

Die Besteuerung der Substanz beinhaltet die Grundsteuer sowie die Erbschaft- und Schenkungsteuer. Die Grundsteuer ist eine Steuer auf das Eigentum an Grundstücken eines Unternehmens. Die Erbschaft- und Schenkungsteuer wird erhoben, wenn ein Unternehmen vererbt beziehungsweise verschenkt wird.

Foto: tomtitom – Fotolia

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