VfB-Vorstand dementiert Gerüchte um Wolf-Rückkehr zum BVB

Stuttgart – Der VfB Stuttgart hat Gerüchte um eine Rückkehr seines Trainers Hannes Wolf zu seinem kriselnden Ex-Club Borussia Dortmund zurückgewiesen.

«Für ihn stellt sich im Moment weder das Thema Borussia Dortmund noch ein anderes Thema», sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten. Präsident Wolfgang Dietrich kündigte zudem an, über Wolfs Vertragsende im Sommer 2019 hinaus mit dem 36-Jährigen zusammenarbeiten zu wollen. «Wir werden alles dafür tun, dass Hannes Wolf uns nicht nur in dieser Zeit, sondern auch danach beim VfB Stuttgart erhalten bleibt.»

Der frühere BVB-Jugendtrainer Wolf war im Spätsommer 2016 zum damaligen Zweitligisten gewechselt und führte den VfB anschließend zurück in die Bundesliga. Beim BVB steht Cheftrainer Peter Bosz derzeit in der Kritik.

Seinen Gewinn 2016 hat der VfB trotz des Abstiegs in die 2. Fußball-Bundesliga deutlich gesteigert. Der Überschuss betrug im abgeschlossenen Geschäftsjahr 14,8 Millionen Euro, wie Finanzvorstand Stefan Heim bei der Mitgliederversammlung in der Stuttgarter Messehalle 1 sagte. 2015 hatte der VfB noch einen Gewinn von 1,972 Millionen Euro gemacht.

«Somit haben wir zum dritten Mal in Folge ein positives Ergebnis erzielt», sagte Heim. «Unser VfB steht top da und er stand auch in der 2. Liga auf sicheren Beinen.» Das gute Ergebnis beruht vor allem auf Transfererlösen in Höhe von 39,5 Millionen Euro durch die Abgänge von Antonio Rüdiger, Filip Kostic und Toptalent Timo Werner nach dem Abstieg.

Auch der Umsatz hat sich gesteigert und lag vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 bei 132,5 Millionen Euro und damit um sieben Millionen Euro höher als 2015. Die neuen Zahlen beziehen sich auf die Rückrunde der Abstiegssaison aus der Fußball-Bundesliga und die erste Halbserie der 2. Liga.

Die negativen Effekte des Abstiegs würden sich erst in der Bilanz dieses Jahres bemerkbar machen: «Dieses Ergebnis wird es im Jahr 2017 so nicht geben», sagte Heim.

Der Vertrag mit U21-Nationalspieler Timo Baumgartl wurde langfristig verlängert. Der neue Kontrakt des 21 Jahre alten Abwehrspielers laufe bis 2022 und habe keine Ausstiegsklausel, sagte Sportvorstand Michael Reschke. «Timo gehört definitiv zu den interessantesten jungen Innenverteidigern in Europa», betonte Reschke. Bis 2021 wurde der Vertrag von Offensivspieler Berkay Özcan und damit von einem weiteren Eigengewächs ausgedehnt. Auch dieser Kontrakt enthalte keine Ausstiegsklausel, sagte Reschke.

Fotocredits: Christoph Schmidt
(dpa)

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