Videokameras: Auf diese Eigenschaften achten Profis

Videokameras: Auf diese Eigenschaften achten ProfisIn den vergangenen Jahren sind die Preise für professionelle Videokameras und deren Equipment rapide gefallen. Ein günstiger Zeitpunkt, ein günstiges Gebrauchtgerät zu erwerben – doch neue Modelle haben auch ihre Vorteile. In jedem Fall sollte der Käufer sich erst einmal die Eigenschaften der Kamera genau ansehen, bevor er seine Entscheidung trifft.

Eine 4K Auflösung hat mehrere Vorteile

Mehrere Jahre galt Full HD als Standard, der für professionelle Videos mehr als ausreichte. Inzwischen verbreiteten sich jedoch Smart TV mit 4K-Auflösung sprunghaft, sodass Zuschauer bei Videos von der höheren Auflösung deutlich profitieren. Der Nachteil ist, dass 4K-Videokameras deutlich teurer sind – dafür aber auch moderne Technik inklusive einem meist lichtempfindlicheren Bildsensor bieten. Der wirklich entscheidende Vorteil ergibt sich aber in der Nachbearbeitung. Hier wird wegen der Größe der Videos immer mit einer Kompression gearbeitet. Bei der Umwandlung oder dem Einfügen von Effekten ergibt sich daraus automatisch ein gewisser Qualitätsverlust. Je besser die Auflösung des Ausgangsmaterial ist, umso besser ist deshalb auch das End-Ergebnis. Selbst bei einer Reduzierung von 4K in Full HD ergeben sich deshalb deutlich schärfere und kontrastreichere Bilder als bei der direkten Aufnahme in diesem Format. Eine umfassende Auswahl professioneller Videokameras sowie entsprechendem Zubehör finden Sie bei Onlineversendern wie etwa hier.

Ausstattung und Größe müssen dem Zweck entsprechen

Selbst sehr kleine Kameras ergeben heute bereits ausgezeichnete Bilder – allerdings müssen für den Komfort auch höhere Preise gezahlt werden. Sie sind darüber hinaus nicht so universell erweiterbar wie ihre größeren Brüder und machen häufig auch Abstriche bei der Laufzeit der Akkus. Eine hohe Auflösung benötigt sehr hohe Rechenkapazitäten, sodass sehr kompakte Kameras bei längeren Einsätzen sehr schnell an ihre Grenzen stoßen. Das Format beeinträchtigt zusätzlich die Hardware. In einem kleinen Gehäuse lässt sich naturgemäß auch nur eine begrenzte Anzahl von Bauteilen unterbringen. Kleinere Sensoren – wie sie in günstigen und sehr kompakten Geräten in der Regel eingesetzt werden –besitzen zusätzlich den Nachteil einer geringeren Lichtempfindlichkeit.

Zusätzliches Zubehör und Möglichkeiten zur Erweiterung

In der Vergangenheit waren Videokameras fast immer mit Schnittstellen ausgestattet, über die Zubehör wie beispielsweise Leuchten einfach montiert werden konnten. Moderne, kompakte Geräte verzichten mittlerweile häufig auf diese nützlichen Extras. Andererseits werden aber auch innovative Features entwickelt. So gibt es bereits Kameras mit einem modularen System, bei dem sich Bauteile wie der Bildsensor über einen Bajonettverschluss austauschen lassen. Eine solche Kamera lässt sich in einigen Jahren unkompliziert auf den aktuellen Stand der Technik bringen und bietet sich dadurch für einen langfristigen, professionellen Einsatz an.


Bildquelle: Thinkstock, 136557755, iStock, Mihajlo Maricic

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