Watzke: Finale 2013 «von meiner Festplatte gelöscht»

Düsseldorf – BVB-Chef Hans-Joachim Watzke hat keine Erinnerung mehr an die Umstände der Niederlage von Borussia Dortmund im Champions-League-Finale 2013 gegen den FC Bayern.

«Ich habe das Spiel komplett von meiner Festplatte gelöscht. Es ist komplett weg», sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten. Er habe sich die Aufzeichnung des 1:2 gegen die Münchner im Endspiel im Londoner Wembleystadion bis heute noch nicht wieder angeschaut. «Ich habe es noch nicht geschafft, körperlich, mental», erklärte Watzke. Auch an die Party des Vereins nach dem Finale könne er sich nicht erinnern.

Es sei «die bitterste Niederlage» seiner Amtszeit gewesen, versicherte der 59-Jährige beim Kongress SpoBis in Düsseldorf, der am Donnerstagabend endete. «Wenn du Borussia Dortmund bist, bist du nicht jedes Jahr im Champions-League-Finale», sagte Watzke. Im laufenden Wettbewerb der Königsklasse trifft der Tabellenführer der Bundesliga im Achtelfinale auf Tottenham Hotspur und kehrt daher im Hinspiel am 13. Februar nach Wembley zurück.

Für Karl-Heinz Rummenigge war der damalige Triumph der Münchner indes der «emotionalste» in seiner Funktion als Vorstandschef, die er seit 2002 ausübt. «Wir wussten, dieses Spiel dürfen wir nicht verlieren. Es hatte so eine überragende Bedeutung für den Club und die Fans und die Zukunft», sagte Rummenigge. «Die Party danach war die beste überhaupt.»

Fotocredits: Roland Weihrauch
(dpa)

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