Zurück auf Anfang: Kinostart für die Neuverfilmung von „Fantastic Four“

Kinobesucher im SaalDie Fantastischen Vier sind zurück – und etwas ist anders zuvor: Das Reboot der Superheldenverfilmung „Fantastic Four“ von 2005 lehnt sich an die Comicreihe „Ultimate Fantastic Four“, in der die vier Helden deutlich jünger sind und nicht Reed Richards das Team anführt. Ab dem 13. August können Sie sich selbst ein Bild machen…

Die Originalgeschichte von 1961 geht so: Vier US-Astronauten klauen ein Raumschiff, um bloß vor den bösen Sowjets auf dem Mond zu landen – und geraten dabei in einen kosmischen Sturm. Der sorgt für wundersame Veränderungen, das Quartett hat plötzlich Superkräfte. Jedes Teammitglied verfügt über eine andere Fähigkeit, Ben Grimm verwandelt sich sogar von einem Menschen zu einem Wesen aus Stein und mit gewaltiger Muskelkraft.

Die Entstehung der Superkräfte: Paralleluniversum statt Strahlung

Als man 2004 beim Comicverlag Marvel daran ging, den vier Superhelden für die Reihe „Ultimate Fantastic Four“ eine Frischzellenkur zu verpassen und sie deutlich zu verjüngen, nahm man sich obendrein der Entstehungsgeschichte ihrer Superkräfte an. Die neue Story, auf der auch die Neuverfilmung basiert, geht so: Bei einem Experiment von Reed Richards werden die Vier in ein Paralleluniversum teleportiert, aus dem sie gerade so noch gerettet werden können. Doch der Ausflug bleibt nicht ohne Folgen, das Quartett entwickelt Superkräfte: Reed Richards (Miles Teller) kann seinen Körper wie Gummi dehnen, Sue Storm (Kate Mara) ist in der Lage, sich unsichtbar zu machen und Kraftfelder aufzubauen, Johnny Storm (Michael B. Jordan) wird zur menschlichen Fackel und Ben Grimm (Jamie Bell) zum „Ding“, dem Wesen aus Stein. Anders als in der Originalgeschichte ist nicht Reed Richards der unumstrittene Anführer der Gruppe, sondern Sue Storm. Und die ist schon bald ziemlich gefordert: Denn nicht nur das Militär interessiert sich brennend für das Quartett mit seinen seltsamen Kräften: Auch der finstere Wissenschaftler Dr. Victor von Doom (Toby Kebbell) hat es auf die vier Freunde abgesehen…

Johnny Storm wird von Afroamerikaner gespielt

Das Filmstudio 20th Century Fox verpflichtete für die Neuverfilmung der Heldensage den Regisseur Josh Trank, der zuvor lediglich den Science-Fiction-Film „Chronicle – Wozu bist du fähig?“ drehte. Für Kontroversen unter Comicfans sorgte die Besetzung der Rolle von Johnny Storm. Er wird gespielt von dem schwarzen Schauspieler Michael B. Jordan („Nächster Halt: Fruitvale Station“), im Comic ist die menschliche Fackel blond und blauäugig. Wie gut die Neuverfilmung gelungen ist, davon kann man sich ab dem 13. August überzeugen – allerdings nicht in 3D. Die eigentlich geplante dreidimensionale Fassung des Films wurde im Juni wieder gestrichen.

Fotoquelle: Thinkstock, 187093370, iStock, nyul

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