Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, etc. – Ist denn wirklich alles egal?

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und weitere sonst so wichtige Tugenden werden in unserem Zeitalter immer mehr vernachlässigt. Ist das gut so oder sollte sich da unbedingt etwas ändern?

Im Ausland sind die Deutschen noch für ihre strenge Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bekannt. Aber wenn man sich mal so umschaut, stellt man fest, dass diese Klischee lang nicht mehr zu trifft. Verabredungen, Meetings oder einfache Treffen mit Freunden werden immer öfter in letzter Sekunde abgesagt. Und wenn nicht, darf man als pünktlicher Mensch sowieso noch mal eine halbe Stunde warten, bis jemand auftaucht.

Schließlich ist es ja total angesagt spontan und frei zu sein. Und dazu gehört nun einmal auch mal zu spät zu kommen oder eine Verabredung im letzten Moment absagen zu wollen. Ist das denn wirklich so schlimm? Nun ja, in vielen anderen Ländern, vor allem im Süden, liegt die Unpünktlichkeit wohl fast im Blut. Wenn man dort eine halbe Stunde zu spät kommt, ist man sogar noch einer der ersten, der zum Treffen auftaucht.

Doch passt auch diese offene und ach so lässige Eigenschaft auch zu den Deutschen? Umfragen beweisen, dass fast jeder Deutsche weiterhin stark von Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit genervt ist. Viele sagen, dass an solchen Dingen oft eine Freundschaft zu Grunde gegangen ist und auch die meisten Arbeitgeber hassen unzuverlässige Angestellte.

Ich denke, das wäre Grund genug, um ein zu sehen, dass Unzuverlässigkeit doch nicht immer angebracht ist. Egal ob privat oder geschäftlich wird es wohl in den meisten Fällen am besten sein, sich an die Verabredungen zu halten und auch pünktlich zu erscheinen. Doch bei einer minimalen Verspätung, sollte man auch nicht überreagieren.

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