1899-Coach Schreuder nach Zitterstart erleichtert

Würzburg – Im verschlungenen Kabinentrakt der Würzburger Kickers wirkte Alfred Schreuder etwas orientierungslos. Nicht viel besser war es zuvor seinen Schützlingen der TSG 1899 Hoffenheim beim fränkischen Drittligisten ergangen. 

Erst nach 120 Minuten schwerer Fußball-Arbeit und zwölf Strafstößen stand der Bundesligist am Samstag mit 5:4 (3:3, 2:2, 1:0) im Elfmeterschießen als Sieger fest.

«Gott sei dank haben wir gewonnen. So ist Fußball. Am Ende geht es ums Gewinnen, das haben wir gemacht», sagte der Niederländer Schreuder, nachdem er angeleitet von seinem Würzburger Kollegen Michael Schiele doch noch den Weg in die Mini-Pressestube gefunden hatte. Gleich im ersten Spiel nach Erfolgstrainer Julian Nagelsmann fehlte nicht viel zu einer echten Pokalüberraschung, die auch eine Hypothek für Schreuders Start bedeutet hätte.

Manager Alexander Rosen konnte sich indes eine kleine Spitze in Richtung Mainz und Augsburg nicht verkneifen. «Es gibt heute schon zwei Bundesliga-Trainer, die gerne im Elfmeterschießen weitergekommen wären – die sind nämlich raus», sagte er. Schreuder selbst wurde das größte Lob nicht an die eigenen Profis, sondern an die Greenkeeper der Kickers los: «Wenn der Rasen so kurz gemäht ist, dann gibt es ein großes Kompliment für den Verein.»

Fotocredits: Daniel Karmann
(dpa)

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