Deutsche Riesenslalomfahrer deutlich zurück – Hirscher führt

Pyeongchang – Die deutschen Skirennfahrer gehen beim olympischen Riesenslalom mit deutlichem Rückstand auf die Spitzenpositionen in das Finale.

Fritz Dopfer fuhr bei den Winterspielen von Pyeongchang auf Rang 19 und war dabei fast zweieinhalb Sekunden langsamer als der Führende Marcel Hirscher aus Österreich. Linus Straßer erreichte mit 3,27 Sekunden Rückstand gerade noch die Top 30 und wird den zweiten Lauf um 05.45 Uhr eröffnen. Alexander Schmid schied nach guter Zwischenzeit aus.

«Ich bin einfach zu weite Wege gefahren, zu rund», analysierte Dopfer, der nach seinem Unterschenkelbruch im Herbst 2016 nach wie vor um den Anschluss an die Weltspitze kämpft. «Hoffen wir, dass im zweiten Lauf ein bisschen mehr Kurven dazukommen, dann kann es sicher noch ein bisschen vorwärts gehen.» Er hatte 1,7 Sekunden Rückstand auf die Medaillenränge. Straßer sagte: «Was ich in letzter Zeit an Riesenslalom trainiert und Zeit ich investiert habe, ist einfach zu wenig, dass ich hier eine Topzeit runterlegen könnte.» Er hat bessere Aussichten im Slalom und im Team-Event zum Abschluss der Spiele.

Hirscher dagegen besitzt beste Chancen auf seine zweite Goldmedaille nach dem Sieg in der Alpinen Kombination. Der 28-Jährige hat einen Vorsprung von 0,63 Sekunden auf den Franzosen Alexis Pinturault, der Norweger Leif Kristian Nestvold-Haugen ist Dritter.

Fotocredits: Hans Klaus Techt
(dpa)

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