Einen Onlineshop erstellen – Dies sollten Sie beachten

Person hält Kreditkarte und benutzt RechnerImmer mehr Menschen haben neben ihrem Hauptberuf einen Nebenjob. Eine Möglichkeit zum Hinzuverdienen ist die Eröffnung eines eigenen Online-Shops. Allerdings erfordert dieser Schritt in die Selbständigkeit eine Reihe von Dingen, die beachtet werden müssen, um den Shop rasch und dauerhaft auf die Erfolgsspur zu bringen.


Auf die passende Software kommt es an

Häufig verhält es sich so, dass man als Sammler und Händler verstärkt damit anfängt, über das Internet zu agieren. Wenn die Transaktionen mit der Zeit zunehmen, macht es Sinn, über einen entsprechenden Online-Shop nachzudenken. Denn ab einem bestimmten Volumen verliert man ohne konsequente Buchführung schnell die Übersicht über die einzelnen Geschäfte. Außerdem wird das Finanzamt gegebenenfalls aufmerksam weil die Schwelle zum gewerblichen Handel überschritten wird. Aus all diesen Gründen sollte möglichst von Anfang an auf eine trag- und ausbaufähige Softwarelösung gesetzt werden. Auch sonst kommt es entscheidend auf die Logistik an. Viele Onlineshops scheitern daran, dass sich im Vorhinein keine Gedanken über eine vernünftige Lagerhaltung gemacht wurden oder der nur schleppend erfolgende Versand die Kunden verärgert.

Die richtige Rechtsform wählen

Wer im Internet gewerblich Handel betreibt tut dies dem Gesetz nach als Kaufmann. Als solcher ist man für alle betriebenen Geschäfte in vollem Umfang persönlich haftbar. Dies kann, wenn schadhafte Elektroware beispielsweise zu einem Hausbrand führt, zu schwerwiegenden Konsequenzen bis hin zur Privatinsolvenz führen. Allerdings lassen sich diese und andere Haftungsrisiken durch andere Rechtsformen als die des Einzelkaufmanns effektiv ausschließen. Wichtig ist dabei eine vernünftige Beratung, die möglichst durch einen Fachanwalt erfolgen sollte (informieren Sie sich zum Beispiel hier). Denn die Gesellschaft mit beschränkter Haftung kurz GmbH hat genauso ihre Besonderheiten und Tücken wie die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft. Viele Gründer starten mit einer möglichst einfachen und billigen Lösung, stellen dann aber fest, welche Schwierigkeiten und zusätzlichen Kosten ein späterer Wechsel der Rechtsform mit sich bringt. Deshalb macht es Sinn, von Anfang an für klare Verhältnisse zu sorgen mit denen sich auch im Zuge des Wachstums vernünftig weiterarbeiten lässt.

Im Internet gefunden werden

Ein weiterer Aspekt, den viele Gründer sträflich vernachlässigen, ist die Optimierung des eigenen Angebots im Internet für die verschiedenen Suchmaschinen. Denn Internetnutzer können nur in Online-Shops einkaufen, die sie im Netz auch tatsächlich finden. Deshalb müssen nicht nur im Software-, Service- und Rechtsbereich klare Verhältnisse geschaffen werden, sondern das eigene Angebot auch effektiv über das Netz beworben werden.

Bild: ThinkStock, iStock, AndreyPopov

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