Eltern von Biatlon-Star Dahlmeier in Südkorea angekommen

Pyeongchang – Die Eltern von Laura Dahlmeier sind pünktlich in Pyeongchang angekommen, um beim nächsten Auftritt an diesem Montag ihre Gold-Tochter im Biathlon-Stadion zu unterstützen.

Als sich Deutschlands Sportlerin des Jahres am Samstag ihren Kindheitstraum erfüllte und Olympiasiegerin im Sprint wurde, drückten Susi und Andreas Dahlmeier noch daheim in Deutschland die Daumen. «Es ist immer schön, wenn man bekannte Gesichter an der Strecke hat und familiäres Umfeld da ist», sagt Dahlmeier.

Die 24-Jährige ist die Topfavoritin im Jagdrennen (11.10 Uhr), die siebenmalige Weltmeisterin läuft mit einem 24-Sekunden-Vorsprung los. Deutschlands Sportlerin des Jahres könnte erneut Biathlon-Geschichte schreiben. Denn noch nie hat eine Skijägerin bei ein und denselben Winterspielen einen Sprint und dann die anschließende Verfolgung gewinnen können. Nach ihrer starken Leistung über die 7,5 Kilometer hat auch Vanessa Hinz über die zehn Kilometer Chancen auf eine Medaille. Die Schlierseerin läuft als Fünfte mit einem Rückstand von 40 Sekunden auf Dahlmeier los.

Genau eine halbe Stunde vor dem Männer-Start um 13.00 Uhr wird Arnd Peiffer wieder eine Banane essen. «Es spielt keine Rolle, ob sie groß oder klein ist, ich halte mich einfach an das Ritual», sagt der Sprint-Olympiasieger. Einen Tag nach seinem Sensations-Coup ahnt der 30-Jährige, was im Verfolgungsrennen über die 12,5 Kilometer auf ihn zukommen wird: «Es wird auf jeden Fall eine Riesenquälerei.»

Doch nicht nur Peiffer hat Medaillen-Chancen. «Wir sind mit vier Leuten in den Top Elf», sagt der Olympiasieger, 2011 schon Sprint-Weltmeister. Der aktuelle Sprint-Titelträger Benedikt Doll (18 Sekunden zurück) als Sechster, Massenstart-Champion Simon Schempp (21) als Siebter und der ehemalige Verfolgungsweltmeister Erik Lesser (32) als Elfter sind genauso in Schlagdistanz wie der vor den Spielen neben dem Norweger Johannes Thingnes Bö (1:13 Minuten zurück) gehandelte Martin Fourcade. Der Franzose läuft 22 Sekunden nach dem Überraschungs-Olympiasieger Peiffer los. «Es ist phänomenal für uns, dass Team D nicht nur für Team Dahlmeier steht», sagte Lesser nach Peiffers Gold-Coup.

Fotocredits: Michael Kappeler
(dpa)

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