HSV-Trainer Gisdol rechnet mit Müller-Comeback

Hamburg – Trainer Markus Gisdol vom Hamburger SV plant im Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt wieder mit Nicolai Müller.

«Er ist nach auskurierter Grippe zwar noch etwas geschwächt, steht aber wieder im Training. Für den Kader wird es auf jeden Fall reichen. Ob er von Anfang an spielen kann, müssen wir abwarten», sagte der Coach des Hamburger Bundesligistenam Donnerstag über den Offensivakteur. Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) hatte er anoch auf den grippekranken Torjäger verzichten müssen.

Noch keine Alternative ist am Samstag hingegen Mergim Mavraj. «Ich rechne damit, dass er uns in der Länderspielpause wieder zur Verfügung steht», sagte Gisdol über den Winter-Zugang. Der Abwehrchef hatte sich Anfang März einen Sehnenanriss am Knieansatz zugezogen und seitdem pausiert. In dieser Woche ist der albanische Nationalspieler auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und soll langsam wieder an die Mannschaft herangeführt werden, meinte Gisdol.

Tipps für das Gastspiel in der Mainmetropole will sich der Coach auch vom HSV-Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen holen, der die Chef-Position zuvor gut zwölf Jahre bei der Eintracht ausgefüllt hatte. «Wir haben uns bisher noch nicht ausgetauscht. Aber er kennt die Mannschaft und ich schätze seine Meinung. Vor dem Spiel werden wir sicher noch einmal sprechen», betonte Gisdol. Bruchhagen hingegen wollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. «Ich habe vollstes Vertrauen in das Einschätzungsvermögen von Herrn Gisdol und seinem Team. Da brauche ich nichts zu sagen. Das ist auch gar nicht meine Aufgabe», betonte der HSV-Vorstandsvorsitzende.

Fotocredits: Christian Charisius
(dpa)

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