Kein Ultimatum für BVB-Trainer Bosz

Dortmund – Peter Bosz geht nach eigenem Bekunden ohne Ultimatum in das Revierderby am Samstag gegen den FC Schalke 04.

«Nein», antwortete der Fußball-Lehrer von Borussia Dortmund kurz und knapp auf die Frage, ob die Vereinsführung an ihn eine entsprechende Forderung gestellt hätte. Sorgen um seine Zukunft würden ihn nur vom Wesentlichen ablenken. «Ich habe keine Angst um meinen Job. Damit beschäftige ich mich nicht. Ich beschäftige mich nur mit dem Spiel. Wir müssen alles geben, um zu gewinnen – auch ich», sagte der Niederländer.

Seine wichtigste Aufgabe sei es derzeit, die verunsicherten Profis wieder aufzurichten: «Das Vertrauen geht runter, wenn man so lange nicht gewinnt. Ich muss nun dafür sorgen, den Spielern dieses Vertrauen wieder zurückzugeben.»

Nach zuletzt fünf Bundesligaspielen ohne Sieg steht Bosz unter Druck. Laut Medienberichten muss er im Falle einer Niederlage um seinen Arbeitsplatz bangen. «Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der schwierigen Situation gut», kommentierte der Coach.

Bosz hofft auf Einsätze der zuletzt angeschlagenen Christian Pulisic, Sokratis und Roman Bürki. US-Nationalstürmer Pulisic scheint seine muskulären Probleme überwunden zu haben. Auch Abwehrchef Sokratis, der sich am vergangenen Freitag in Stuttgart einen Rippenknorpelbruch zugezogen hatte, machte zuletzt Fortschritte. Am engsten dürfte es für Schlussmann Bürki werden. Er war beim 1:2 am Dienstag gegen Tottenham am Kopf verletzt worden. «Wir müssen noch das Training abwarten, um zu sehen, ob sie einsatzbereit sind», sagte Bosz.

Fotocredits: Bernd Thissen
(dpa)

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