Klimaschutz durch alternative Energieträger

Schon seit Jahren ist weltweit ein deutlicher Klimawandel zu spüren. Wetterphänomene wie Wirbelstürme und Überflutungen treten zwar nicht häufiger dafür aber heftiger auf. Mit alternativen Energien wird der Klimawandel zwar nicht rückgängig gemacht, kann aber aufgehalten werden.


Emissionsfreie Mobilität durch neue Technologien
Die Autoindustrie beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Entwicklung neuer Antriebe für Kraftfahrzeuge. Elektro- und Hybridfahrzeuge werden von vielen Herstellern angeboten. Das Netz an Elektrotankstellen wird ständig ausgebaut. Mehr als 1600 Stromzapfsäulen, die teilweise sogar kostenlos genutzt werden können, sind schon über das Bundesgebiet verteilt. Auch in großen Städten werden viele öffentliche Verkehrsmittel entweder mit Strom oder Gas betrieben. Da die gasbetriebenen Busse noch nicht in Serie hergestellt werden, sind sie in der Anschaffung noch sehr teuer. In vielen Haushalten wird warmes Wasser für die Heizung oder als Brauchwasser über eine Solarthermie auf dem Dach erzeugt, anstatt teures und vor allem für das Klima schädliches Heizöl zu verbrennen. Die Industrie muss in teure Filteranlagen investieren, um die Emissionen zu mindern.

Mit Sonne und Wind gegen Kohle und Öl
Der Ausbau an alternativen Energien schreitet weltweit voran. In vielen europäischen Ländern entstehen Windparks, Offshore-Anlagen und großflächig angelegte Solaranlagen. Auch in Nord- und Südamerika werden Anlagen in großen Dimensionen geplant und gebaut. Parallel muss allerdings der Ausbau der Netze stattfinden, damit die erzeugte Energie auch transportiert und umgewandelt werden kann. Die vorhandenen Netze sind für diese zusätzlichen Strommengen nicht ausgelegt oder können ihn aufgrund der unterschiedlichen Spannung nicht transportieren. Auch die meisten Umspannanlagen sind auf diese Energien nicht ausgelegt. Wenn derzeit Windkraftanlagen stillstehen, liegt es meist nicht an einer Flaute, sondern eher daran, dass die erzeugte Energie nicht transportiert werden kann.

Die großen Industrienationen sind gefordert
Mehr als 50 Prozent der weltweit erzeugten Emissionen werden in Asien und in Nordamerika verursacht. Erst wenn diese Staaten einlenken und ihren Energieverbrauch an die neuen Technologien anpassen, wird sich der CO2-Ausstoß verringern. Da der Klimawandel ein fortschreitender Prozess ist, wird sich das Klima weltweit allerdings nicht maßgeblich ändern. Eine Reduktion der Emissionen verändert das Klima daher nicht abrupt, trägt aber dazu bei, dass der Klimawandel verlangsamt wird. Mehr zu diesem Thema erhalten Sie z.B. auf folgender Seite.

Fotourheber: Thaut Images – Fotolia

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