Parker, Ginobili, Nocioni – Goldene Generation tritt ab

Rio de Janeiro – Das olympische Basketball-Turnier wird zur Abschiedsbühne für einige der ganz Großen. Mit leerem Blick saß Manu Ginobili auf der Bank, winkte ein letztes Mal im argentinischen Nationaltrikot seinen Fans zu und schlich mit dem Spielball unter dem Arm über das Parkett.

Nach dem klaren 78:105 im Viertelfinale gegen die USA erklärte der 39 Jahre alte Volksheld seinen Rücktritt aus dem Nationalteam – wie auch Mannschaftskollege Andres Nocioni und zuvor Frankreichs Superstar Tony Parker.

«Ich weiß, dass wir eine Ära geprägt haben. Wir haben Olympia-Gold gewonnen, etwas das undenkbar war in der Geschichte unseres Sports», erinnerte Ginobili an den Triumph von Athen 2004 als schönste Erinnerung seiner Goldenen Generation.

Auch die US-Stars umarmten innig den NBA-Profi der San Antonio Spurs, der den Amerikanern wie auch Nocioni vor zwölf Jahren im Olympia- Halbfinale eine der bittersten Niederlagen der Geschichte zugefügt hatte. «Ein Ruhmeshallen-Spieler», schwärmte Coach Mike Krzyzewski. «Es war eine Ehre gegen ihn anzutreten, ultimativen Respekt an ihn.»

Vier Stunden zuvor hatte auch Ginobilis Clubkamerad Parker nach dem 67:92 gegen Spanien seinen Abschied verkündet. «Es war ein wundervolles Abenteuer», resümierte der Europameister von 2013.

Fotocredits: Larry W. Smith,Larry W. Smith,Larry W. Smith,Jorge Zapata,Jorge Zapata
(dpa)

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