Porsche erweitert die Panamera-Familie

Kapstadt – Bei Porsche wächst die Panamera-Familie: Ein halbes Jahr nach dem Debüt der zweiten Fahrzeuggeneration bringt der Hersteller den Wagen im April auch als Langversion Executive sowie als Plug-in-Hybrid zu den Händlern.

Der für alle Motorvarianten erhältliche Executive bietet für einen Aufpreis von gut 9000 Euro 15 Zentimeter mehr Radstand und entsprechend mehr Beinfreiheit für die Hinterbänkler. Außerdem hat Porsche für die 5,20 Meter lange Modellvariante die Liste der Serien- und Sonderausstattungen erweitert. Die Luftfederung, das Panoramadach und die Sitzheizung im Fond sind jetzt Standard. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem eine neue Mittelkonsole mit Klapptischen wie aus der Business-Klasse im Flugzeug.

Ebenfalls neu ins Programm kommt der mindestens 107 553 Euro teure Panamera 4 E-Hybrid. Hier kombiniert Porsche einen 2,9 Liter großen V6-Turbo-Benziner mit 243 kW/330 PS mit einem 100 kW/136 PS starken Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 14,1 kWh. Das soll bis zu 50 Kilometer Fahrt im rein elektrischen Betrieb ermöglichen und den Normverbrauch auf 2,5 Liter (CO2-Ausstoß 56 g/km) drücken. Während der Elektromotor 140 km/h schafft, erreicht der Panamera mit vereinten Kräften nach Herstellerangaben bis zu 278 km/h und beschleunigt in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Bei diesen beiden Erweiterungen soll es nicht bleiben, heißt es in Unternehmenskreisen. Für den Antrieb ist bereits die Rede von einem betont sportlich abgestimmten GTS und einem opulenten Turbo S. Und nachdem mit der Langversion die Beinfreiheit wächst, soll es bald auch eine Aufbauvariante mit mehr Kofferraum geben. Dann kommt der Panamera im Stil der Studie Sport Turismo als dynamischer Kombi.

Fotocredits: Daniel Wollstein
(dpa/tmn)

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