Rodler Loch will weiterfahren: 2022 «auf jeden Fall» dabei

Pyeongchang – Rodel-Ass Felix Loch will trotz der Riesenenttäuschung mit Platz fünf in Pyeongchang bis zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking weitermachen.

«Darüber brauchen wir nicht reden, mit 28 habe ich schon noch ein paar Jahre vor mir», sagte der gescheiterte Topfavorit im Deutschen Haus. «Da wird man mich in vier Jahren in Peking auf jeden Fall wieder sehen.»

Loch fiel im Olympic Sliding Centre noch vom ersten auf den fünften Platz zurück. Gold gewann der Österreicher David Gleirscher. Im Zielraum jubelte Olympia-Debütant Johannes Ludwig, der durch Lochs Fehler noch Bronze holte.

«’So höre ich nicht auf!‘ – Großen Respekt, dass du trotz dieses letzten Laufs zu uns ins Deutsche Haus gekommen bist», twitterte Team Deutschland. «Ich bin immer noch extrem enttäuscht, es gibt auch schlimmere Sachen. Ich freue mich jetzt, wenn es nach Hause geht zur Familie», meinte Loch und erwies sich einmal mehr als fairer Sportsmann.

Dass Ludwig als Einzel-Bester nun auch im Teamwettbewerb antritt, daran ließ Loch keinen Zwiefel. «Das ist bei uns ganz normal, dass der Beste dann auch im Teamwettbewerb fährt. Ich freue mich natürlich für ihn», sagte der dreimalige Olympiasieger aus Berchtesgaden und drückte seinem Mannschaftskollegen die Daumen: «Jetzt im Team schaut es für ihn ja auch nicht so schlecht aus, dass er dann mit zwei Medaillen heimfährt.»

Fotocredits: Tobias Hase
(dpa)

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