„The Voice of Germany“: Was macht die Show so erfolgreich?

Seit dem 9. Oktober 2014 läuft die vierte Staffel von „The Voice of Germany“ und die Fans sind begeistert, wie erfolgreich sich die Talents bereits geschlagen haben. Nicht nur in Deutschland ist die Show, welche auf ProSieben und Sat.1 läuft, ein Riesenerfolg. Selbst in Afghanistan und Vietnam gibt es Ausgaben der Show. In den USA ist zum Beispiel Weltstar Gwen Stefani das Pendant zu Stefanie Kloß, der Frontfrau von „Silbermond“. Doch was macht die Show eigentlich so erfolgreich?
Sängerin mit Retro-Mikrofon

Das Konzept: „The Voice of Germany“

Das Konzept bzw. Format der Show wurde von der niederländischen Produktionsfirma Endemol entwickelt. Im Jahr 2010 startete die Show als „The Voice of Holland“ und wurde ein großer Erfolg. Anschließend verkaufte man die Show international und sie ist heute Bestandteil des TV-Programms in vielen Ländern weltweit. 2011 ging die Show auch in den USA an den Start, anfangs mit Christina Aguilera in der Jury, heute mit Gwen Stefani. In Deutschland bilden in diesem Jahr Smudo und Michi Beck von den „Fantastischen Vier“, zudem begleiten Rea Garvey, der nach einem Jahr Pause wieder zurückkehrte, der Sunrise Avenue-Frontmann Samu Haber sowie Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß die Talents auf dem Weg zum Titel.

Ein geniales Gameplay: Blind Auditions und tolle Stimmen

Im Kern der Show stehen die sogenannten Blind Auditions. Zirka 150 Teilnehmer, die bereits gecastet wurden, stellen sich auf die Bühne und singen ein Lied, begleitet von einer Liveband. Die Jury entscheidet lediglich nach Gehör, ob ein Kandidat für ein Team infrage kommt, welches von dem jeweiligen Coach unterstützt wird. Betätigt ein Coach während der Blind Audition den Buzzer, so kommt das Talent in dessen Team. Wird der Buzzer von mehr als einem Coach gedrückt, entscheidet das Talent, wer sein Coach sein soll. Am Ende der Blind Auditions hat jeder der vier Coaches 16 Talente in seinem Team. Gemeinsam mit den Coaches geht es für die Talente dann in eine Trainingswoche, welche sie auf die Battles und Live Shows vorbereitet. Spannend ist es vor allem, welcher Coach sich mit seinen Talenten durchsetzen wird. Gekürt wird der Sieger dieses Jahres in der großen Final-Live-Show am 12. Dezember in Berlin – das genaue Programm der Casting-Show bis dahin finden Sie auf tvdigital.de.

Erfolg? Einfach ein gutes Gefühl

Den Erfolg macht wohl vor allem das einzigartige Konzept der Show aus: Nicht nur die ausgefallene Idee der Blind Auditions überzeugte von Anfang an (hier geht es eben nicht wie bei anderen Casting-Shows um das bloße Aussehen, sondern um die tollen Stimmen), sondern auch der hohe Unterhaltungswert der Coaches, die sich die ganze Show über liebevoll kabbeln. Dies trifft den Geschmack einer überaus breiten Zielgruppe – von 14 bis 49. Und diese fühlt sich beim Schauen der Sendung einfach gut – denn es macht Spaß, dabei zuzusehen, wie wirklich jeder in der Show in seiner Rolle aufgeht.

Bild: stryjek – Fotolia

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