Vanity Fair – Eine Zeitung mit Geschichte

Vanity Fair ist eine Zeitschrift, welche aus dem Britischen Magazin „Dress and Vanity“ im Jahre 1913 hervorging. 1868 wurde die Zeitung als Britisches Wochenmagazin von Thomas Gibson Bowles gegründet.

Vanity Fair war ein Name für viele Amerikanische und Englische Zeitungen, bis 1913 als Condé Nast, der Mutterkonzern der Mediengruppe Advance Publications, die Rechte an „Dress“ und den Namen „Vanity Fair“ für Amerika kaufte. Sie enthält Informationen über Kultur, Politik, in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeiten und aktuelle, allgemeine Themen. Die Vanity Fair erscheint in mehreren Landesausgaben und Auflagen. In den USA erscheint das Magazin zum Beispiel monatlich und wird von der Mediengruppe Advance Publications herausgegeben.

Vanity Fair und ihre Geschichte

Nachdem Condé Nast die Rechte an „Dress“ und dem Namen „Vanity Fair“ erhielt, erschien die Zeitung bis 1914 unter dem Namen „Dress and Vanity Fair“, danach dann unter dem heute bekannten Titel „Vanity Fair“. Nachdem sich die Wirtschaft weltweit verschlechterte, wurden das Modemagazin Vouge, die unter „GQ“ und „The New Yorker“ auch Condé Nast angehört, mit der Vanity Fair zusammengelegt. Erst in den achtziger Jahren zerlegten sich die Zeitungen wieder in den heutigen Zustand. Bei uns in Deutschland erschien das Magazin erstmals am 7. Februar 2007 und wurde von Bernd Runge herausgegeben. Im Gegensatz zu der Amerikanischen Ausagbe war die Deutsche eine Wochenausgabe, wie es auch in Italien der Fall ist. Doch schon bald, ganz genau am 19. Februar 2009, wurde die Zeitung eingestellt. Der wahre Grund für diese Entscheidung ist nicht bekannt. Die Homepage besteht jedoch nach wie vor.

Der Name Vanity Fair

Der Name Vanity Fair ist nach einem Roman des bedeutenden, englischen Schriftstellers William Makepeace Thackeray, ein Star des Viktorianischen Zeitalters, benannt. Dieser Gesellschaftsroman ist wiederum an das 1678 erschienene Werk „Die Pilgerreise“ angelehnt. Hierbei ist ein Pilger auf seiner Reise ständigen Versuchungen ausgesetzt und landet in einer Stadt namens „Vanity“. Dort findet eine „Vanity Fair“, ein Jahrmarkt der Eitelkeiten, statt. Eine Zeitung mit viel Hintergrund und spannenden Stories, die nicht zuletzt immer wieder in öffentlicher Kritik standen.

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