Vorschau auf das Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich

Heute Abend trifft die Löw-Elf auf Gasgeberland Frankreich. Eine Partie, die viele Ausgänge möglich macht – vor allem auch, weil Frankreichs Leistungen in diesem Turnier bislang hauptsächlich Fragezeichen hervorgeworfen haben. Erst im Viertelfinale gegen Island konnte die Deschamps-Elf überzeugen. Die Franzosen spielten riskant und nutzten jene Räume, die Island bislang eigentlich so gut bewacht hat.

Frankreich dominiert Island

Frankreich gegen Island war das letzte Viertelfinale dieser Europameisterschaft – und auch das eindeutigste. Dabei wurde das Team von Trainer Deschamps ihrer Favoritenrolle erwartungsgemäß gerecht. Das war jedoch keineswegs absehbar, da Frankreich in diesem Turnier einige Fragezeichen aufwarf.

Lange war unklar, mit welcher Startelf und Formation Deschamps gegen Island beginnen würde. Letztlich entschied sich der 47-jährige für eine Variante, mit der er die zweite Halbzeit gegen Irland erfolgreich bestritt. Frankreich lief mit einem 4-2-3-1 auf das Feld. Pogba und Matuidi besetzten die Doppelsechs, Griezmann rückte auf die Zehn. Innerhalb dieser Formation legt Deschamps einen großen Fokus auf das Zentrum. Wobei die Franzosen vor allem offensiv agierten und gegen Island hoch standen.

Frankreich wirkte gegen Island clever, beweglich, offensiv und über lange Zeit auch konsequent. AM Ende bleibt dennoch ein kleines Fragezeichen für das Spiel gegen Deutschland heute Abend. Denn auf jede schlechte Halbzeit der Franzosen in diesem Turnier folgte eine gute bis überragende zweite Hälfte. Auch gegen Island gab es durchaus Schwächen in der Defensive, die von der Löw-Elf ausgenutzt werden können. So stimmt beispielsweise das Nachrücken im Gegenpressing nicht und auch die Flügelverteidigung wies im Spiel gegen Island Schwächen auf.

Prognose für das bevorstehende Halbfinale

Im heutigen Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich erwartet uns ein spannendes und offenes Spiel. Bei beiden Teams sind Schwächen in der Defensive zu erwarten. Offensiv könnte eine Antoine Griezmann auf Seiten der Franzosen für Gefahr sorgen. Doch auch Thomas Müller wartet weiter auf sein erstes EM-Tor. Am Ende entscheidet die bessere Taktik, denn personell sind beide Mannschaften ähnlich gut aufgestellt…

Video: www.youtube.com/watch?v=kOC7maLPXIA

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