Wann sind Reifen noch fit für den Sommer?

Essen/Hannover – Wer seine Sommerreifen selbst montiert, nimmt die eingelagerten Pneus vorher besser genau unter die Lupe. Das rät der Tüv Nord.

So können Autofahrer etwaige Beschädigungen an Gummi oder Felge noch rechtzeitig erkennen und für Ersatz sorgen. Denn beschädigte Felgen sind gefährlich. Ebenso verhält es sich mit Schäden an den Flanken, welche die Reifenstabilität beeinträchtigen können. Sind die Gummis porös oder rissig? Dann sollten Autofahrer diese besser ebenso auswechseln.

Bei der Profiltiefe gibt der Gesetzgeber mindestens 1,6 Millimeter vor. Der Tüv Nord rät zum doppelten Wert. Damit lasse sich Aquaplaning im Regen bei angemessenem Tempo noch vermeiden, weil das Profil das Wasser noch verdrängen kann. Tipp zum Schnellcheck: Verschwindet von der Seite gesehen der goldene Rand einer Ein-Euro-Münze komplett im Profil, wenn man sie in die Rillen steckt, ist noch genügend Profil vorhanden. Denn deren goldener Rand ist 3 Millimeter breit.

Neben dem sichtbaren Zustand und dem Profil spielt auch das Reifenalter eine wichtige Rolle. Denn mit der Zeit verhärtet das Gummi, und unter anderem die Bodenhaftung wird schlechter. Das kann nach etwa sechs Jahren bereits der Fall sein und einen Austausch nötig machen. Über das Herstellungsdatum informiert die vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke. «1416» etwa steht für die 14. Kalenderwoche 2016.

Fotocredits: Bodo Marks
(dpa/tmn)

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