Wasserpfeifentabak

Tabak für die WasserpfeifeDas wohl wichtigste Element neben der Shisha ist der Tabak. Schon sehr bald nach der Entdeckung der Neuen Welt brachten die damaligen Seefahrer diese Pflanze mit, welche sich innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten in der ganzen Alten Welt verbreiten konnte. So gelangte diese spezielle Pflanze auch in den arabischen Raum, in dem sie dann hauptsächlich zum Rauchen in einer Wasserpfeife genutzt wurde. Um den Geschmack weiter zu variieren und interessanter zu gestalten, fing man an Honig und verschiedene Hölzer darunter zu mischen.

Bessere Tabaksorten

Heute sind die Tabaksorten für eine Shisha natürlich wesentlich verbessert worden. Der Tabak ist für den Geschmack des Rauchs verantwortlich, weil hieraus letztendlich der Rauch entsteht. Der Shishatabak unterscheidet sich jedoch wesentlich von herkömmlichen Tabakarten, wie zum Beispiel dem Zigarettentabak. Die Konsistenz des Tabaks für Shishas ist etwas feuchter und klebriger. Er wird nach speziellen Methoden hergestellt und enthält deutlich weniger Schadstoffe als andere Sorten. Die Hauptbestandteile sind neben dem Tabak, wie schon erwähnt, die Fruchtmelasse und Glycerin als Feuchthaltemittel.

Es gibt viele Diskussionen darüber, ob denn das Glycerin im Tabak nun sehr schädlich ist oder nicht. Wenn man nun einige Grundregeln im Umgang mit dem Tabak beachtet, kann man das Risiko der Schadstoffaufnahme sehr stark verringern. Der Shishatabak sollte niemals in direkten Kontakt mit den glühenden Kohlen kommen, da sich dadurch eventuell verschiedene Schadstoffe bilden könnten. Darüberhinaus entsteht aus dem Glycerin ein Schadstoff, der jedoch in nur sehr geringen und unbedenklichen Mengen vorkommt.

Richtige Vorbereitung

Es ist sehr wichtig, dass man weiß, wie man den Tabak richtig vorbereiten muss, damit dieser das volle Aroma entfalten kann. Man sollte den Tabak zunächst etwas auseinanderziehen und auflockern. Dies ist besonders wichtig, weil nur so der Rauch perfekt durchziehen und damit sehr viele Aromastoffe aufnehmen kann. Wenn man den Tabak nun in das Köpfchen füllt, muss man darauf achten, dass man ein paar Millimeter Platz zum oberen Ende lässt, damit der Tabak nicht mit den glühenden Kohlen in Kontakt kommt.

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