Heidenheims Trainer Schmidt : Wollen weiterkommen

Berlin – Trainer Frank Schmidt will mit dem 1. FC Heidenheim im Duell mit Rekord-Pokalsieger FC Bayern wie einst als Spieler mit Vestenbergsgreuth für eine Überraschung sorgen.

«Wenn wir schon München gezogen bekommen, dann fahren wir dahin, um eine Runde weiterzukommen», sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten in einem Interview des Portals «Sportbuzzer». «Ich will das Weiße in den Augen der Spieler sehen. Auch wir haben dort was zu verlieren», sagte der 45-Jährige. Es sei «ein Unterschied, ob wir eine Klatsche bekommen oder 0:2 verlieren».

Vor seinem Münchner Trainerkollegen Niko Kovac hat Schmidt Hochachtung. «Was er mit dieser Mannschaft (in Frankfurt) erreicht hatte, war schon stark. Der Schritt nach München war absolut logisch aus meiner Sicht», sagte Schmidt vor dem Pokal-Viertelfinale am 3. April (18.30 Uhr) in München. «Dann in seiner authentischen Art die Ruhe zu bewahren, während er komplett auseinandergeschraubt wird, hat mich beeindruckt.»

Schmidt stand 1994 als Verteidiger in der Mannschaft des TSV Vestenbergsgreuth, der in der ersten Pokalrunde die Bayern sensationell mit 1:0 besiegte. Außenseiter Heidenheim hatte er als Trainer von der Oberliga in die 2. Liga geführt.

Fotocredits: Peter Steffen
(dpa)

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