Neues Museum bei archäologischer Stätte Troja geplant

Berlin – In der Türkei soll an der archäologischen Stätte Troja ein neues Museum eröffnen. Darin würden alle bisher entdeckten Funde der Weltöffentlichkeit präsentiert, kündigte der türkische Tourismusminister Numan Kurtulmus auf der
Reisemesse ITB (7. bis 11. März) in Berlin an.

Die antike Stadt Troja lag im Nordwesten der heutigen Türkei. Die archäologische Stätte zählt zum Weltkulturerbe der Unesco. Eröffnet werden soll das Museum in diesem Jahr. 

Die Türkei hofft, dass 2018 wieder mehr als 5 Millionen Deutsche das Land besuchen – vor allem in der Baderegion Antalya. 2017 lag die Zahl der Türkei-Besucher aus Deutschland angesichts von Terrorgefahr und der Festnahmen deutscher Staatsbürger aus politischen Gründen bei 3,6 Millionen. Im Rekordjahr 2015 waren es noch 5,6 Millionen.

Die Türkei ist vor allem ein Reiseland für Badeurlauber, und die großen deutschen Reiseveranstalter blicken positiv auf die Sommersaison. Das Land komme mit aller Kraft zurück, heißt es zum Beispiel bei der Tui. Die Buchungen lägen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent im Plus.

Auch bei Alltours ist die Türkei nach Angaben des Veranstalters «wieder sehr stark nachgefragt» und dürfte ein «Gewinner der Saison» sein – im Vergleich zum Vorjahr hätten sich die Gästezahlen für die Türkei verdoppelt. FTI sieht ebenfalls ein großes Besucherwachstum, und auch DER Touristik spricht vom «Comeback-Ziel des Sommers».

Fotocredits: Maurizio Gambarini
(dpa/tmn)

(dpa)
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