Pedelecs – ein Trend auch für sportliche Fahrradfahrer

Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung erleichtern das Radfahren bei Gegenwind, an Steigungen und auf langen Strecken. Während sie früher als Mobilitätshilfe für schwächere und ältere Radfahrer galten, haben sie sich heute zu modernen und gerade bei sportlichen Fahrern beliebten Verkehrsmitteln gewandelt. Zu diesem Trend trägt nicht zuletzt bei, dass neben den klassischen Reiserädern zunehmen auch Bergfahrräder und Sporträder mit einem Elektromotor ausgerüstet werden.

Was ist ein Pedelec?

Die Straßenverkehrsordnung unterscheidet das Pedelec vom E-Bike. Während Pedelecs als Fahrräder gelten und auf Radfahrern vorbehaltenen Wegen fahren dürfen, sind E-Bikes rechtlich mit einem Mofa zu vergleichen. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Fahrradtypen besteht darin, dass der Motor bei einem Pedelec während der Fahrt nur unterstützend hilft, wenn der Fahrer gleichzeitig die Pedale benutzt. Als Ergänzung zugelassen ist eine auch ohne gleichzeitiges Treten wirksame Anfahrhilfe bis zu einer Geschwindigkeit von sechs Stundenkilometern. Der an einem Pedelec verwendete Motor schaltet sich automatisch ab, wenn das Rad schneller als fünfundzwanzig Stundenkilometer fährt. Der gemeinsame Oberbegriff für beide Radarten ist eigentlich Elektrofahrrad, im Sprachgebrauch wird jedoch nicht immer streng unterschieden und E-Bike zunehmend auch für beide Fahrradtypen gebraucht.

Trendige Räder fahren

Für sportliche Fahrer sind neben klassischen Tourenrädern auch moderne Mountainbikes und Citybikes mit Elektromotor erhältlich. Auch die in öffentlichen Verkehrsmitteln leicht und üblicherweise kostenlos mitzunehmenden Falträder lassen sich als Elektrofahrrad erwerben. Das in Kalifornien beheimatete Unternehmen Pedego bietet seit einigen Monaten die trendigen Cruiser als Pedelec an. Die Benutzung eines Fahrrades mit Motorunterstützung steht dem sportlichen Radfahren keineswegs entgegen. Vielmehr stellt die elektronische Fahrhilfe an großen Steigungen eine wertvolle Hilfe dar, indem sie den hohen Kraftaufwand während des Bergauf-Fahrens vermeidet. Dank einer dosiert eingesetzten Tretunterstützung erreichen Radfahrer ihr Ziel entspannter. Wenn sie an schwierigen Steigungen auf die Motorhilfe zurückgreifen können, sind Fahrradfahrer zu häufigeren und längeren Touren motiviert.

Die Akkulaufzeit im Blick haben

Elektrofahrräder werden nicht nur in allen erdenklichen Formen, sondern vor allem mit unterschiedlichen Akkulaufzeiten angeboten. Die angegebene Laufzeit bezieht sich auf die Nutzung der Tretunterstützung, so dass jeder Fahrer eines Pedelecs die Verfügbarkeit des Akkus durch eine sparsame Zuschaltung des Motors verlängern kann. In jedem Fall lohnt sich die Mehrausgabe für eine längere Akkulaufzeit, gerade wenn häufige, lange Touren geplant sind.


Bildquelle: lassedesignen – Fotolia

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