Winterspiele in Pyeongchang gefallen Zuschauer Björndalen

Pyeongchang – Norwegens Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen genießt die Olympischen Winterspiele – wenn auch nur als Zuschauer.

«Ich wäre viel lieber gelaufen. Aber ich bin ein Sportfanatiker», sagte der Rekord-Olympiasieger. Die Spiele in Pyeongchang gefallen ihm, auch wenn bei einigen Wettbewerben nur wenige Besucher da sind. «Aber man hat vorher gewusst, dass hierher keine Leute kommen», sagte der 44-Jährige, der neben dem Biathlon vor allem die Langlauf-Wettbewerbe live verfolgt.

Der sechsmalige Olympia-Starter Björndalen hatte die sportliche Qualifikation für Pyeongchang wegen der starken Konkurrenz im norwegischen Männer-Team verpasst. Der Rekord-Weltcupsieger ist dennoch in Südkorea dabei: als Teammitglied der weißrussischen Mannschaft und Unterstützer seiner Ehefrau Darja Domratschewa. Neben Skitests unterstützt er seine Frau auch auf der Strecke als Antreiber.

Mit Erfolg: Die dreimalige Sotschi-Olympiasiegerin hatte nach zunächst enttäuschenden Ergebnissen mit Silber im Massenstart ihre ersehnte Einzelmedaille geholt – und mit Olympia-Maskottchen Soohorang, einem weißen Tiger, ein weiteres Kuscheltier für das zu Hause gebliebene Töchterchen Xenia. «Sie hat schon viele Kuscheltiere. Aber das ist das wichtigste», meinte Björndalen.

Fotocredits: Sven Hoppe
(dpa)

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