Zingler: Union soll feste Bundesliga-Größe werden

Berlin – Die deutsche Eliteliga soll für Union Berlin mehr als nur ein «Ein-Jahres-Abenteuer» sein. Das machte Vereinspräsident Dirk Zingler kurz vor dem Start in die neue Spielzeit deutlich.

«Ich lasse gar nicht zu, im Verein eine Haltung zu entwickeln nach dem Motto: Jetzt sind wir mal oben, jetzt genießen wir das schön, und wenn wir wieder absteigen, ist das gar nicht so schlimm, dann haben wir uns wirtschaftlich saniert», sagte der Chef von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union im Saison-Sonderheft der Berliner «Fußball-Woche».

«Wir sind aufgestiegen und unser nächstes Vereinsziel, unser unternehmerisches strategisches Ziel ist es, sich in der Bundesliga zu etablieren», erklärte Zingler. Nach zehn Jahren in der 2. Liga ist Union als 56. Club der Bundesliga-Geschichte ins Oberhaus aufgestiegen. Natürlich müsse man mit einkalkulieren, «dass du auch mal wieder absteigen kannst», sagte der Union-Präsident. Aber das Ziel bleibe der dauerhafte Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse: «Ob wir dazu fünf Jahre brauchen oder acht, ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass alle in eine Richtung denken.»

Die Bundesliga sei natürlich für den Neuling 1. FC Union «eine riesige Herausforderung», betonte Zingler: «Die werden wir nur bewältigen, wenn noch mal alle einen großen Schritt gehen, auch im Kopf, besser werden, größer denken».

Die Berliner treten in der ersten DFB-Pokalrunde am Sonntag (15.30 Uhr) bei Regionalligist Germania Halberstadt an, bevor eine Woche später zum Bundesliga-Debüt RB Leipzig ins Stadion An der Alten Försterei kommt.

Fotocredits: Jörg Carstensen
(dpa)

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