Zorc glaubt nicht an Provokation von formschwachem Sancho

Dortmund – Borussia Dortmunds Manager Michael Zorc ist Mutmaßungen entgegengetreten, das zuletzt formschwache Ausnahmetalent Jadon Sancho wolle mit vielerorts als lustlos bezeichneten Auftritten einen baldigen Wechsel provozieren.

Dafür gebe es «überhaupt keinen Hinweis», sagte Zorc der «Funke Mediengruppe». Man dürfe nicht vergessen, dass der Engländer erst 19 Jahre alt sei. «Er hat lange eine Konstanz gehabt, die eigentlich unnatürlich war für einen Spieler in seinem Alter. Natürlich hat er gerade nicht seine beste Phase, aber er wird da wieder rauskommen.»

Nach einer ganz starken Vorsaison war Sancho mit acht Torbeteiligungen in den ersten fünf Spielen in die Saison gestartet. Seitdem ging die Formkurve aber nach unten: Für das Spiel gegen Mönchengladbach (1:0) wurde Sancho aus disziplinarischen Gründen suspendiert, im Top-Spiel beim FC Bayern München (0:4) wurde er zuletzt schon in der 36. Minute ausgewechselt.

In den vergangenen Jahren hatten die Dortmunder Ousmane Dembélé (heute FC Barcelona) und Pierre-Emerick Aubameyang (FC Arsenal) mit Macht auf ihre Wechsel gedrängt, dem BVB aber auch hohe Ablösesummen beschert. Im Fall von Sancho wurde zuletzt häufig über eine Rückkehr in die Premier League spekuliert.

Fotocredits: Bernd Thissen
(dpa)

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