Achtung Berufsanfänger – Altersvorsorge von Anfang an macht Sinn

Artikelgebend ist die Altersvorsorge auch für Berufsanfänger. Der Start ins Berufsleben – da denkt man an seine Karriere, die erste eigene Wohnung und vielleicht daran, irgendwann eine Familie zu gründen. Gut wäre, auch das Thema Altersvorsorge nicht außer Acht zu lassen: Wer jetzt seine ersten Beiträge in die Rentenkasse einzahlt, sollte sich darüber im Klaren sein, das die gesetzliche Rente in späteren Jahren vermutlich nicht für einen sorglosen Lebensabend ausreichen wird. Das liegt vor allem daran, dass die Deutschen im Schnitt immer älter werden und immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentenempfänger zahlen müssen. Wer also früh mit privaten Vorsorgemaßnahmen beginnt, ist in jedem Fall gut beraten.

Frühes Einzahlen lohnt sich später

Je länger der Zeitraum ist, in dem in eine private Altersvorsorge eingezahlt wird, umso höher ist der Auszahlungsbetrag im Rentenalter. Bei staatlich geförderten Formen der Altersvorsorge kommt der Einzahlende zusätzlich besonders lange in den Genuss von Zuschüssen oder steuerlichen Erleichterungen. Dadurch lässt sich die Rentenlücke im Alter extrem verkleinern beziehungsweise sogar ganz zum Verschwinden bringen. Bei den staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten werden besonders häufig private Rentenversicherungen wie die Riester-Rente oder die Rürup-Rente gewählt. Nähere Informationen dazu finden sich beispielsweise bei www.swisslife.de.

Altersvorsorge mit vielen Vorteilen

Auch die betriebliche Altersvorsorge ist eine geeignete und attraktive Maßnahme zur Absicherung des Lebensabends – staatliche Förderung inklusive. Die dafür zu zahlenden Beiträge werden vom Bruttolohn in Abzug gebracht und müssen nicht versteuert werden, womit der zu versteuernde Bruttolohn sinkt. Auch bei den Sozialversicherungsbeiträgen lässt sich sparen. Dafür muss zum Beispiel über eine Direktversicherung bei einer Lebens- oder Rentenversicherung eingezahlt werden. Eine weitere Möglichkeit sind Pensionskassen und -fonds sowie Unterstützungskassen. Eine steigende Zahl von Arbeitgebern bietet ihren Mitarbeitern die Unterstützung oder sogar die Finanzierung der betrieblichen Altersvorsorge an – eine Maßnahme, die der Bindung an das Unternehmen dienen soll und dem Arbeitnehmer große Vorteile verschafft. Tatsächlich haben Angestellte aber seit 2002 auch einen gesetzlichen Anspruch darauf, einen Teil ihres Bruttolohns für eine geförderte Altersvorsorge einzusetzen. Bisher wird diese Möglichkeit jedoch nur von jedem Dritten genutzt.


IMG: Thinkstock, iStock, sellen

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