DFB bestraft Karlsruher SC mit Geisterspiel

Frankfurt/Main – Wegen schwerer Zuschauerausschreitungen muss Fußball-Zweitligist Karlsruher SC das kommende Heimspiel gegen Dynamo Dresden unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten.

Das DFB-Sportgericht bestrafte die als Absteiger feststehenden Badener damit laut Mitteilung für die schwerwiegenden Vorkommnissen im Spiel beim VfB Stuttgart am 9. April.

Von dem Ausschluss bei der Partie gegen Dresden am 14. Mai. ausgenommen sind einige Dauerkarteninhaber für Sitzplätze, die maximal 2400 Gästefans sowie VIP-Kartenbesitzer und Rollstuhlfahrer. Darüber hinaus erhält der KSC wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger im Spiel beim 1. FC Nürnberg am 31. März eine Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro. Der Verein habe das Urteil akzeptiert, das somit rechtskräftig ist, teilte der DFB mit.

Beim Spiel in Stuttgart hatten laut DFB etwa 150 KSC-Zuschauer vor Anpfiff den Block gestürmt und später mit dem mehrfachen Abbrennen von Pyrotechnik dafür gesorgt, dass die Begegnung unterbrochen werden musste und sich der Beginn der zweiten Halbzeit verzögerte.

Fotocredits: Deniz Calagan
(dpa)

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