EM 2016: Frankreichs Fußballarenen

Die 51 Spiele der Fußball-EM 2016 finden in zehn verschiedenen Stadien statt, die sich auf neun Städte verteilen. Aufgrund der gestiegenen Teilnehmerzahl forderte die UEFA zwei EM-Stadien mit mehr als 50.000 Plätzen, drei Stadien für mindestens 40.000 Zuschauer und vier Arenen für mindestens 30.000 Besucher. Im Vergleich zur Fußball-WM 1998 sind nur zwei Stadien ausgetauscht worden. Wurde seinerzeit in den Stadien von Nantes und Montpellier gespielt, wurden diese nun durch die Arenen in Lille und in Nizza ersetzt.
EM-Stadien

Bordeaux – Stade de Bordeaux

Kapazität: 42.000 Zuschauer
Kosten: 184 Millionen Euro

Die Arena liegt zwischen einem künstlichen See und dem Fluss Garonne. Entworfen wurde es von der Schweizer Firma Herzog & de Meuron, die schon die Arena in München entworfen hat.

Lens – Stade Félix Bollaert-Delelis

Kapazität: 35.000 Zuschauer
Kosten: 78 Millionen Euro

Das Stadion wurde erstmals 1933 eröffnet und schon vor der EM 1984 und der WM 1998 jeweils erneuert. Fast alle Einwohner von Lens (36.000) passen hinein.

Lille – Stade Pierre Mauroy

Kapazität: 50.000 Zuschauer
Kosten: 282 Millionen Euro

Seit 2012 ist das Stadion bereits in Betrieb. Es verfügt über ein Schiebedach, das innerhalb von 30 Minuten geöffnet oder geschlossen werden kann.

Lyon – Stade de Lyon

Kapazität: 59.000 Zuschauer
Kosten: 400 Millionen Euro

Die neue Spielstätte von Olympique Lyon wurde am 9. Januar 2016 eingeweiht. Sie ersetzt die alte Spielstätte, in der Deutschland bei der WM 1998 im Viertelfinale ausschied.

Marseille – Stade Vélodrome

Kapazität: 67.000 Zuschauer
Kosten: 268 Millionen Euro

1937 eröffnet, fanden hier bis 1985 auch Radrennen statt. Der Umbau für die EM 2016 wurde bereits im Oktober 2014 abgeschlossen. Das Stadion verfügt nun über ein Dach.

Nice – Stade de Nice

Kapazität: 35.000 Zuschauer
Kosten: 245 Millionen Euro

Solarkollektoren erzeugen in dem umweltfreundlichen Stadion die dreifache Energiemenge des Eigenbedarfs. Die 2013 eingeweihte Arena ist zugleich Heimat des Nationalen Sportmuseums.

Paris – Place des Princes

Kapazität: 45.000 Zuschauer
Kosten: 100 Millionen Euro

Seinen Namen verdankt das Stadion einem königlichen Jagdforst des 18. Jahrhunderts. Es ist die Heimstätte von Paris Saint-Germain. Hier fanden sechs Europapokalspiele statt.

St. Denis – Stade de France

Kapazität: 80.000 Zuschauer
Kosten: keine

Hier feierte Frankreich 1998 den WM-Titel, hier fand auch das Eröffnungsspiel statt. Auch das Finale soll hier ausgetragen werden. Das Stadion wurde für die WM 1998 errichtet und verfügt über verschiebbare Tribünen.

Saint-Étienne – Stade Geoffroy Guichard

Kapazität: 42.000 Zuschauer
Kosten: 58 Millionen Euro

Erinnerte das Stadion in der Vergangenheit mit seinen vier Einzeltribünen an eine englische Arena, so wurden die Lücken nun geschlossen und das Fassungsvermögen erhöht.

Toulouse – Stade de Toulouse

Kapazität: 33.000 Zuschauer
Kosten: 35 Millionen Euro

„Mini-Wembley“ wird das Oval auf einer Insel mitten in der Stadt genannt, weil es an die weltberühmte Arena in London erinnert. Es wurde bereits zur WM 1938 erbaut.

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