Freiraum für kulinarische Kreativität: Eine offene Wohnküche planen

Freiraum für kulinarische Kreativität: Eine offene Wohnküche planenDie Küche ist mittlerweile mehr als nur der Ort, an dem gekocht wird. Und offene Wohnküchen, die direkt an den Wohnbereich angeschlossen sind, liegen im Trend. Kein Wunder, bieten sie doch eine Reihe von Vorteilen, etwa ein deutliches Plus an Geselligkeit und Kommunikation – sowohl im Alltag als auch, wenn Besuch im Haus ist. Eine solche Küche vergrößert zudem den Wohnbereich, weil verschiedene Tätigkeiten im gleichen Raum stattfinden können. Wir geben Tipps für die Planung einer offenen Küche.

Planung ist das A und O

Viele Wohnungen und Häuser müssen erst einen neuen Grundriss bekommen, um eine offene Wohnküche einzubauen – da müssen alte Wände entfernt und neue gezogen werden. Achten Sie dabei auf die nachträgliche Installation von Wasser- und Stromanschlüssen. Ein leistungsstarkes Abluftsystem ist überaus wichtig, um störende Essensgerüche zu beseitigen. Ebenso wichtig: Geräte wie Kühlschrank und Geschirrspüler, die möglichst geräuscharm sind.

Die Wege zwischen den einzelnen Küchenzonen müssen so gestaltet sein, dass sie die Arbeitsabläufe beim Kochen erleichtern. Kühlschrank, Spül- und Kochbereich sollten in einem Dreieck – dem sogenannten „magischen Dreieck der Küchenplanung“ – angeordnet sein, das hält die Arbeitswege kurz. In dem Dreieck oder an dessen Rand sollten sich alle weiteren wichtigen Utensilien wie Töpfe, Kochlöffel und Messer befinden.

Ein beliebtes Gestaltungselement bei offenen Küchen ist ein frei stehender Kochblock, in dem sich zum Beispiel ein Herd und/oder eine Spülmaschine befinden. So trennt der Block den Koch- vom Wohnbereich. Fehlt der Platz für einen frei stehenden Block, kann eine Art Halbinsel eingebaut werden: Dabei schließt der Küchenblock mit einer Seite an eine Wand oder eine Arbeitsfläche.

Einrichtung abstimmen

Ein Nachteil einer offenen Küche ist das für alle sichtbare Chaos, das meistens nach dem Kochen herrscht. Nützlich ist ein Tresen, der den Herd etwas verdeckt und für eine optische Trennung zwischen Küche und Essbereich sorgt. So wirkt die Wohnküche gleich viel ordentlicher und aufgeräumter – auch wenn auf die Töpfe und Pfannen noch nicht im Geschirrspüler stehen.

Achten Sie auf ausreichend Sitzmöglichkeiten. Stimmen Sie Form, Farben und Materialien der Kücheneinrichtung mit denen der restlichen Wohnung ab. Das lässt den Küchenbereich nicht wie ein abgetrenntes Areal wirken, sondern als echte Erweiterung des Wohnraumes.


Bildquelle: Thinkstock / 479287276 / iStock / Jovy86

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