Intersolar 2012: Interessantes und Wissenswertes

Die Intersolar 2012 in München ist am 15. Juni 2012 zu Ende gegangen. Mit insgesamt etwa 66.000 Gästen aus über 150 Ländern und beinahe 2.000 Ausstellern war die 3-tägige Messe ein voller Erfolg. Sie bot einen guten Überblick auf dem Markt für regenerative Energien und bot auch dem Fachpublikum manche Neuerung.


Thema Energie: nur der Wandel ist beständig

Die Messe stand in diesem Jahr voll im Zeichen der von der Bundesregierung ausgerufenen Energiewende. Diese ist nur zu bewältigen, wenn regenerative Energien einen massiven Ausbau erfahren. Hier spielt die Solarenergie eine entscheidende Rolle. Denn anders als etwa Wind- und Wasserkraft oder auch Biogas ist sie auf einfache Weise privat nutzbar. Damit bietet sich für Photovoltaikanlagen weiterhin ein großer Markt, denn lediglich bei Neubauten gehören diese Anlagen langsam aber sicher zum Standard. Viele andere Verbraucher warten noch ab, bis ohnehin Arbeiten am Dach notwendig werden, um ähnliche Arbeiten nicht zweimal erledigen lassen zu müssen.

Förderung nutzen, solange es sie gibt

Mittel- bis langfristig wird es zu weiteren Anpassungen bei der Förderung von privaten Photovoltaikanlagen kommen. Mit stetig steigenden Preisen für elektrische Energie werden sie sich Jahr für Jahr mehr rechnen und irgendwann eine Förderung unnötig machen. Bei der Intersolar 2012 waren auch diese Themen Inhalt verschiedener Vorträge. Aber auch die Entwicklungen etwa bei Lithium-Ionen-Speichersystemen oder die Herausforderungen der Elektromobilität gerade im ländlichen Raum wurden erörtert.

Die Zukunft gehört der Solarenergie

Als einzige regenerative Energieform, die sich auch heute privat vernünftig nutzen lässt, liegt ein Schwerpunkt der Energiewende im Feld der Solarenergie. Zukünftig wird es immer wichtiger werden, für Solarstrom gut nutzbare Speichermöglichkeiten zu schaffen und die Stromerzeugung als solche auf diesem Wege noch effektiver zu machen. Insofern kann man auch der Intersolar 2013 mit Spannung entgegen sehen. Noch mehr zu diesem Thema können Sie hier erfahren.

Bildquelle: Thaut Images – Fotolia

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