Oh Valentino

Der Modeschöpfer Valentino nimmt nach 45 Jahren Abschied – seine letzte Schau wird im Rodin-Museum in Paris stattfinden.

Valentino, vollständigerweise Valentino Garavani, hat viel erreicht in seinem Leben, er hat sogar den Orden der französischen Ehrenlegion erhalten.

Seine umwerfenden und sehr weiblichen Kreationen mit einem Hauch Dramatik haben mir schon immer gut gefallen. Spitze und Rüschen, Kaschmir und Seide und Glamour – großartig.
Der gebürtige Italiener erblickte 1932 das Licht der Welt und begann gleich nach seinem Schulabschluss sein Interesse an Mode auszuleben. Er begann in Mailand mit Modezeichnungen und gewann mit siebzehn ein Stipendium. Ab 1950 begann er seine Ausbildung als Modedesigner und von da an ging es bergauf;)

Er war erst bei anderen Designern beschäftigt, kehrte aber schlussendlich nach Rom zurück und eröffnete ein eigenes Modehaus. Seine Mode gewann viele Preise, erregte die Aufmerksamkeit einflussreicher Leute und die unnachahmliche Eleganz seiner Kreationen ist noch heute beliebt und begehrt. Wie auch bei „Chanel“ ist die Basis Valentinos eher schlicht, wenn auch die Weiterentwicklung beider Modeschöpfer unterschiedlich verlief.

Seinen Stil in Worte zu fassen ist nicht einfach, seine Mode basiert hauptsächlich auf den Farben weiß, schwarz und rot, die Materialien sind hochwertig und alles zusammen dient der Betonung femininer Eleganz. Ein schönes Beispiel hierfür sind seine Entwürfe für die schöne Elizabeth Taylor, aber auch Jackie Kennedy zählte zu seinen Kundinnen.

Natürlich gibt es von Valentino nicht nur Damenmoden, auch Accessoires, Herrenmode und Parfüms finden sich in seinem Repertoire. Aber nun, nach 45 Jahren, zieht Valentino sich zurück und übergibt an Alessandra Facchinetti. Diese arbeitete zuletzt für Gucci.

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