Trainer dürfen im DFB-Pokal mit Mobilgeräten coachen

Frankfurt/Main – Die Trainer dürfen schon im DFB-Pokal am Wochenende Mobilgeräte wie Tablets zur Kommunikation für Coaching- und Taktikzwecke nutzen, wie ein Sprecher des Deutschen Fußball-Bundes bestätigte.

Allerdings sind die Pokal-Heimclubs nicht verpflichtet, dafür die «technische Infrastruktur» aufzurüsten. Von Freitag bis Montag wird die 1. Runde des DFB-Pokals gespielt.

In der 1. und 2. Bundesliga darf von der kommenden Spielzeit an auf den Trainerbänken auf technische Hilfsmittel der elektronischen Kommunikation zurückgegriffen werden. Damit erhalten die Chefcoaches die Möglichkeit, während der Spiele mit einem Kollegen des Trainerstabs auf der Tribüne zu sprechen. Zudem sollen die Hilfsmittel ermöglichen, dass im Fall von Verletzungen die Betreuer auf dem Platz sich schneller mit der Trainerbank in Verbindung setzen können und bei verletzten Spielern rascher eine Diagnose erstellt wird.

Jedes Team darf maximal drei Geräte benutzen. Um gleiche Voraussetzungen für Heim- und Gastmannschaften zu schaffen, müssen im Bereich beider Trainerbänke Netzwerkverbindungen hergestellt und technische Mindestvoraussetzungen geschaffen werden.

Fotocredits: Autumn Sonnichsen
(dpa)

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