Wenn die Narren lachen

Gerade eben mussten wir uns noch Gedanken über die perfekte Festtagsgarderobe machen und schon steht die nächste Frage vor der Tür – „Als was verkleide ich mich an Fasching?“

In diesem Jahr fällt der Rosenmontag auf den 7. März und es bleibt nicht mehr viel Zeit, die passende Antwort auf das Kostümproblem zu finden.
Als Kinder hatten wir hier noch relativ wenig Grenzen, denn wir konnten anziehen was wir wollten. Pirat, Prinzessin oder doch lieber ein angesagter Actionheld? Egal für was wir uns entschieden haben, es sah immer süß aus.
Als Erwachsener sieht der Sachverhalt schon anders aus; Nun können wir nicht mehr mit einer solchen Unbekümmertheit an die Sache heran gehen, denn jetzt stehen wir  unter den beobachtenden Blicken der Allgemeinheit. Peinliche Fauxpas sollten also tunlichst vermieden werden.
Einige nutzen diese Tage dennoch, um in anonymer Manier freizügige Exzesse auszuleben oder sich einfach mal richtig daneben zu benehmen – Jedem das seine!
Doch ist es wirklich ratsam, dass eine sonst so seriöse Geschäftsfrau mittels ihrer Maske jegliche Prinzipien vergisst?  Ist es legitim, die Maskerade als Vorwand für ein doch so idiotisches Benehmen zu missbrauchen?

Besser ist es, seine Kreativität spielen zu lassen, etwas Witz mit in die Verkleidungen einfließen zu lassen und die Faschingszeit verkleidet, aber weiterhin als „man selbst“ zu verbringen.

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